Archiv der Kategorie: Teambuilding

Musik mit 60 Personen gleichzeitig

Der Auftrag im März war ein kleines Experiment. Während ich zuerst nur mit Gruppen bis zu 30 Personen gearbeitet habe, waren es im März gleich deren 60. Die Gesetze der Rhythmik funktionieren jedoch auch hier und somit konnte jede Person seinen Beitrag leisten. Fazit: den Teilnehmern hatte es gefallen und sie waren überrascht, wie einfach und logisch die musikalischen Gesetze funktionieren. Und: Rhythmik hat mit Bewegung (und Spass) zu tun.

Schnelligkeit durch Vertrauen

Nun hat auch der Sohn vom Stephen Covey (wohl der berühmteste Management Autor weltweit) ein Buch herausgegeben. Und dies mit einem spannenden Titel: „Schnelligkeit durch Vertrauen – die unterschätzte ökonomische Macht“. Ja, was hat denn Vertrauen konkret im Business zu tun? Geht es da nicht nur um Ergebnisse? Inwiefern ist Vertrauen die Grundlage für rasche und qualitativ hochstehende Ergebnisse? Stephen M. R. Covey wichtigste Aussage besteht darin, dass er überzeugend darlegt, dass sich vertrauenswürdiges Verhalten für Unternehmen tatsächlich rechnet: „Zahlen Sie keine „Vertrauenssteuer“ (ein witziger, von Covey selber kreiierter Ausdruck) mehr, sondern verdienen Sie in Zukunft eine Vertrauensdividende.“ Fazit: ein überzeugendes, zeitweilig etwas langatmiges (oder soll ich sagen amerikanisches? ;o)) Buch. Die Kernaussage für mich persönlich, so profan diese auch erscheinen mag. Covey vergleicht gängige Managementliteratur und zieht aus allen im Grunde genommen die selben Schlüsse: Vertrauen = Integrität & Ergebnisse.

Teambuilding im Glärnischhof, Zürich

Letzten Samstag durfte ich mit dem Kader des renommierten Hotel Glärnischhof arbeiten. Es war eine spannende Erfahrung und die Zeit verging während des Tagesseminars wie im Fluge. Teambuilding mit Musik & wertschätzender Kommunikation hat einen Zusammenhang – das durfte die Teilnehmer live erleben. Während die Teilnehmer förmlich ins kalte Wasser geworfen wurden während des Musizierens wurden sie mit folgenden Fragen konfrontiert:

 

– wie fühle ich mich dabei?

– was benötige ich jetzt?

 

In solchen Situationen ist es immer wieder spannend zu sehen, wie die meisten von uns eine Analyse des Gegenübers oder der Situation abgeben können, jedoch nicht beschreiben können wie sie sich fühlen und was sie brauchen. Und darum geht es in der wertschätzenden Kommunikation. :o)

Offenheit & Transparenz

Vor ein paar Jahren arbeitete ich in einem Unternehmen, welches eine hohe Fluktuationsrate aufwies. Verantwortlich für einen Bereich mit Führungsverantwortung gehörte es zu meinen Aufgaben neues Personal zu auszuwählen. Etwas was wir immer wieder auffiel, war die Antwort auf die Frage: Was ist Ihnen besonders wichtig im Team? Ausnahmslos gaben alle Interviewten an, dass Ihnen Offenheit & Transparenz sehr wichtig seien.

 

Rückblickend betrachtet denke ich eher, dass die Angestellten eigentlich „Annahme und Zugehörigkeit“ meinten. Denn sobald es um Offenheit & Transparenz ging, vergriffen sich einige im Wortlaut dermassen, dass grosser Schaden im Team entstand. Deshalb die Frage: kann man offen und transparent sein ohne andere zu beschuldigen. Ja – das geht. Jedoch fehlt in unserem Kulturkreis das Vokabular dafür. Wie schnell neigen wir doch dazu andere zu beschuldigen, anstelle von Gefühls- und Bedürfnisäusserungen. Deshalb liebe ich es an Teambuilding Anlässen immer mit konkreten Beispielen zu arbeiten. Denn diese sind es, welche so richtig“zuvordertst“ sind. Also keine graue Theorie, sondern rasche Hilfestellungen mit konkreten Veränderungen.

Stephen Covey 1932 – 2012

Mitte Juli ist Stephen Covey an den Folgen eines Fahrradunfalls verstorben. Im Internet sah ich ein Bild von ihm mit dem Spruch „Hinterlasse die Welt als einen besseren Ort durch Deinen Mehrwert – Mission geglückt“ (sinnbildlich übersetzt) Wie wahr dieser Spruch ist und wie wahr auch diese Aussage auf Stephen Covey zutrifft.

 

Auf meiner Weltreise mit meiner Frau Nadine besuchten wir dutzende Länder, was auch verbunden ist mit viel warten auf Flughäfen. In ausnahmslos jeder Flughafen-Buchhandlung thronte zuoberst sein Standardwerk „The Seven habits of highly effective people“. Geschrieben im Jahre 1989 hat es bis zum heutigen Tag überhaupt nicht an Aktualiät verloren. Welcher Autor kann das schon von sich behaupten. Seine Ideen und Gedanken hatten massgeblichen Einfluss auf mein eigenes Leben, sowie auch auf meine Arbeit. Auch in Sachen Teambuilding lassen sich seine Konzepte sehr wirksam anwenden. Mich beeindruckte bei Stephen Covey seine Kombination aus Intellekt und Empathie. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem wahrhaft einzigartigen und individuellen Visionär.

 

Soft Skills werden zu Hard Skills

„Vertrauen – die unterschätzte ökonomische Macht“ – je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr verstehe ich die Tiefe dieser Aussage. Wenn in Teams das VERTRAUEN fehlt, wird man regelrecht dazu neigen alles schriftlich festzuhalten, sich abzusichern, nochmals kontrollieren etc. … das alles kostet Zeit – und Geld. Geld welches sich am Schluss auch in der Erfolgsrechnung niederschlägt.

 

Ich arbeite derzeit in einem Auftrag eines Kunden, bei dem ich die Kadermitarbeiter (80 Personen) tiefgehend mit dem Thema Vertrauen schulen werde. Natürlich auch mit wertschätzender Kommunikation und Musik – alles Themen, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen, jedoch einen gemeinsamen Nenner haben. Eben: miteinander den Rhythmus finden :o)

Teambuilding mit Musik

Seit Anfang Jahr biete ich nun auch Teambuilding-Workshops mit Musik an. Es ist sehr spannend zu sehen, damit offensichtlich auf grosses  Interesse zu stossen. Bis anhin hatte ich mehrere Termine bei Banken & Versicherungen, welche sich sehr interessiert zeigen. Nebst der Musik möchte ich auch Themen wie „gewaltfreie Kommunikation“ (nach Marshall B. Rosenberg), sowie „themenzentrierte Interaktion“ (nach Ruth Cohn) hinzufügen.

In meiner Vergangenheit in Firmen und Organisationen konnte ich beobachten, wie gerade diese Themen wenig oder keinen Stellenwert hatten. Die Welt um uns herum ist um ein Vielfaches komplexer geworden in den letzten Jahren (und Jahrzehnten, so sagt man … ich bin ja erst 36 :o) und trotzdem kommunizieren wir während des Berufsalltags immer noch mit Sprachmustern der Vergangenheit. Unternehmen, die sich dieser Herausforderung (natürlich unter vielen anderen) nicht stellen, bezahlen einen hohen Preis durch übermässige Fluktuation, Burn-Out bei Mitarbeitern, Mobbing etc.

 

Als Organisator mit eidg. FA mit der Vertiefungsrichtung Sozialkompetenz & Gruppenprozesse sehe ich nun, kann ich nun meine Fähigkeiten optimal verbinden, was mich zutiefst befriedigt.

 

Die Workshops biete ich alleine oder zusammen mit einem erfahrenen Coach und Moderater an. Seine Website: www.nilitschka.ch